Im Rahmen der 900 - Jahr´- Feier wurde auf dem Walter-Westphal-Platz in Kakenstorf der Jubiläumsstein eingeweiht.

 

 

Die erste Erwähnung Kakenstorfs findet sich in der Stiftungsurkunde des bei Göttingen gelegenen Klosters Katlenburg aus dem Jahre 1105. Sie wurde zwar von der Wissenschaft als eine formale Fälschung aus der Mitte des 12. Jahrhunderts erkannt, ist aber hinsichtlich ihres Austellungsjahres und der darin aufgezählten einzelnen Güter unseres Raumes unverdächtig und damit für diesen Teil sachlich richtig. Wir konnten deshalb ganz unbesorgt unser 900jähriges Dorfjubiläum feiern.

 

Dabei gilt aber zu bedenken, dass das Jahr 1105 nichts mit der Gründung Kakenstorfs zu tun hat, die lange vor dieser Zeit liegt, über die es keinerlei schriftliche Nachrichten gibt, was gleichermaßen auch für alle anderen Dörfer gilt.    

 

Nur ganz vage lässt sich hin und wieder an den alten Ortsnamen erkennen, in welchem Umfeld die Gründung geschah, wie bei Trelde und Sprötze, die uns als Trintla und Sproccincla entgegentreten. 

 

Die Namensendung  – la bedeutet im Altsächsischen, also in der Sprache unserer vor 1000 und mehr Jahren lebenden Vorväter, soviel wie weide- und siedlungsfähiger Wald. Das lässt den Schluss zu, dass das Umfeld beider Dörfer zum Zeitpunkt ihrer Entstehung waldreich gewesen sein dürfte. Das ist aber auch schon alles, was sich noch erkennen lässt.    

 

Doch zurück zu  Kakenstorf. Im Katlenburger Urkundentext fügt sich das Dorf unauffällig in den Kreis der von der Gräfin Adela von Katlenburg dem Kloster geschenkten anderen Ortschaften ein, die alle im Gebiet zwischen Harsefeld und der Seeve innerhalb der ehemaligen Grafschaft Stade liegen, denn darin heißt es ganz pauschal und nüchtern „ Cacamannesthorp II,“ womit in aller Kürze zum Ausdruck gebracht wird, dass dem Kloster zwei Höfe in Kakenstorf übertragen wurden.

 

 

Die Dorfgemeinschaft "Vierdörfer"

Drestedt, Kakenstorf und Trelde gehörten mit Sprötze einer Dörfergemeinschaft an, für die nach ihrer gemeinsamen, mit dem Namen Trelde benannten Gemeinde die Bezeichnung Vierdörfer - Veer Dörper - volkstümlich war. Diese Einheit bestand bis 1900, als Sprötze selbstständig wurde. 

 

Drestedt, Kakenstorf und Trelde blieben bis 1920 als Gemeinde Trelde miteinander verwaltungsmäßig verbunden. Dann erhielten auch Drestedt und Kakenstorf ihre eigene Verwaltung, die bis 1972 währte, als durch die am 23. Juni1972 beschlossene Gesetzt zur Neugliederung der Gemeinden im Kreis Harburg mit dem 1. Juli in Kraft trat. Bötersheim wurde Kakenstorf angeschlossen und in die Samtgemeinde Tostedt eingegliedert.

 

 

 

Das Wappen

 

Kakenstorf

Das Wappen geteilt und gespalten in Silber und Blau,

belegt mit goldenen,

nach innen gerichteten Pferdeköpfen. 

 

Die alte Gemeinschaft der Vierdörfer überliefern ihre Wappen. Alle zeigen eine Verteilung: Rot-weiß Drestedt  und Trelde, blau-weiß Kakenstorf und blau-gold Sprötze. Drestedt zeigt symbolisch für die alten Vollhöfe drei Häuser, Trelde drei Kesselhaken als Hinweis auf die drei ehemaligen Vollhöfe und Kakenstorf die gekreuzten niedersäsischen Giebel-Pferdeköpfe.

 

Die Wappen entwarf und zeichnete Heinz Panneck aus Winsen (Luhe).

 

 

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